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01.12.2012
Abschiedsrede 14. November 2012, Deutsche bersetzung
Autor: Ron Paul

Original-Rede auf YouTube: http://www.youtube.com/watch?v=q03cWio-zjk

Abschiedsrede vor dem US-Reprsentantenhaus

Heute spreche ich sehr wahrscheinlich das letzte Mal hier im Plenarsaal. Am Ende des Jahres werde ich nach 36 Jahren politischer Ttigkeit das Reprsentantenhaus verlassen, in dem ich 23 Jahre als Abgeordneter wirkte. Meine Ziele waren 1976 die gleichen wie heute: Frderung von Frieden und Wohlstand durch eine strikte Einhaltung der Grundstze der individuellen Freiheit.

Ich sah voraus, dass die US-Politik in der zweiten Hlfte des 20. Jahrhunderts eine grosse Finanzkrise heraufbeschwren, der eingeschlagene aussenpolitische Kurs uns berfordern und die nationale Sicherheit untergraben wrde.

Um meine Zielsetzung zu erreichen, htte die Grsse und der Umfang des Regierungsapparats schrumpfen sollen, die Ausgaben htten reduziert, das Geldsystem gendert werden sollen und wir htten auf die unhaltbaren Kosten unseres Weltpolizistentums und den Ausbau des amerikanischen Imperiums verzichten mssen.

Die Probleme schienen berwltigend und unlsbar zu sein, aber aus meiner Sicht wre es ein guter Anfang gewesen, die Bundesregierung wrde nur im Rahmen der Verfassung handeln.

Was habe ich erreicht?

Viele wrden sagen, dass meine Anwesenheit im Reprsentantenhaus von 1976 bis 2012 in vielerlei Hinsicht wenig Spuren hinterlassen hat. Kein Gesetz, kein Gebude oder Strasse wurden nach mir benannt Gott sei Dank! Trotz meiner Bemhungen ist der Regierungsapparat exponentiell gewachsen, die Steuern blieben erdrckend und das Dickicht von unberschaubaren Gesetzesbestimmungen wucherte weiter. Die Kriege wurden zum Dauerzustand und ohne das Einverstndnis des Reprsentantenhauses gefhrt, die Haushaltsdefizite explodierten, die Armut grassiert und die Abhngigkeit von der Bundesregierung ist jetzt grsser als jemals zuvor in unserer Geschichte.

Niemand kmmerte sich um den enormen Haushaltsdefizite und die ungedeckten Verbindlichkeiten und der gesunde Menschenverstand sagt uns, dass dies nicht mehr lange so weitergehen kann. Das Schweigen darber ist eine wichtige, parteibergreifende Vereinbarung, damit die Ausgaben munter weiter sprudeln. Die eine Partei will die Militrausgaben um keinen Cent krzen, die andere die Sozialausgaben nicht zurckschrauben, whrend beide die Rettungsaktionen und Subventionen fr die Banken und Wirtschaftsbosse untersttzen. Die Ausgaben bleiben ungezgelt, die Wirtschaft schwchelt und die Abwrtsspirale dreht sich weiter. Das Durchwursteln unserer Regierung beschneidet unsere Freiheiten und unser Reichtum schmilzt wegen der von unserer Aussenpolitik gelegten Feuersbrnste dahin, die uns immer weniger sicher macht.

Das grosse Hindernis fr einen echten Wandel in Washington ist die Weigerung anzuerkennen, dass unser Land bankrott ist. Dies fhrt dazu, dass die Ausgaben stndig steigen, da keine der beiden Parteien die Absicht hat, zu sparen.

Die zur Verfgung sehenden Ressourcen sind aufgebraucht; das Land und das Reprsentantenhaus leben heute in verschiedenen Welten.

Ohne diese Erkenntnis werden die Verschwender in Washington die Fahrt zur Haushaltsklippe fortsetzen, die kommenden Januar viel hher sein wird als erwartet.

Ich habe lange darber nachgedacht, warum diejenigen von uns, die an die Freiheit als Lsung glauben, die anderen nicht von den Vorteilen dieses Grundsatzes zu berzeugen vermochten. Wenn die Freiheit das ist, was wir behaupten das Prinzip, das alle persnlichen, sozialen und wirtschaftlichen Entscheidungen schtzt, die notwendig fr einen maximalen Wohlstand und die beste Chance fr den Frieden sind sollte dieses Argument doch schlagend sein. Die Geschichte hat jedoch gezeigt, dass die Massen sehr empfnglich fr Versprechungen der Regierungen sind, die nur selten, wenn berhaupt erfllt wurden.

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