Home/News

Bücher

  > Bücher Verlag JM

  > Bücher fremder Verlage

DVD Verlag JM

Videos

Artikel

  > Autoren

  > Cartoons

Verlag JM

  > Über uns

  > Links

  > Kontakt

Kulturgüter für Sammler zur Thematik Eidgenössische Bundesfeier
Echtgeld AG Echtgeld AG
Einrappen - Johannes Müller Schweizer Geld
OrSuisse Depositum Helveticum
 


DeutschFran¸aisEnglish

Warenkorb: leer (0.00 CHF)
> Jetzt bestellen

Artikel, Autoren


01.12.2012
Abschiedsrede 14. November 2012, Deutsche bersetzung
Autor: Ron Paul

Eine Kultur der Gewalt

Die USA leiden unter einer Kultur der Gewalt. Es ist einfach, Gewalt gegen den Nchsten abzulehnen, aber es ist widersinnig, dass die Menschen leichtsinnig die Regierung mit einem Gewaltmonopol ausstatten, damit sie nach Gutdnken gegen das amerikanische Volk Gewalt ausben kann.

Wird Gewalt von der Regierung ausgebt, akzeptieren die meisten Menschen sie als legitim. Diejenigen, die Gewalt ausben, haben jedoch kein Gewissen. Zu viele glauben, dass Regierungen angeblich moralisch gerechtfertigt seien, Gewalt anzuwenden, um Gutes zu tun. Sie glauben flschlicherweise, dass diese durch das Volk genehmigt wurde. Die Minderheit oder die Opfer staatlicher Gewalt haben dem niemals zugestimmt und leiden unter dem Missbrauch staatlicher Befugnisse, auch wenn sie von der Mehrheit bestimmt sind. Die Opfer der Exzesse der TSA haben diesem Missbrauch nie zugestimmt.

Diese Haltung gab uns den Vorwand, Krieg sei Gutes tun. Es wird behauptet, dass der Krieg fr edle Zwecke gerechtfertigt ist. Dies gleicht dem Argument ein Dorf zu zerstrten, um ein Dorf zu retten. Ein US-Aussenminister sagte einst, dass der Tod von 500000 Irakern, zumeist Kinder, in den 1990er Jahren als Folge der amerikanischen Bomben und Sanktionen, sei es wert, um das Gute, das wir dem irakischen Volk gebracht htten, zu erreichen sehen Sie sich nur den erbrmlichen Zustand des heutigen Iraks an.

Die Anwendung von Gewalt durch die Regierung im In-und Ausland, um soziales und wirtschaftliches Verhalten zu erzwingen, gibt jedem von uns das Recht, dies auch auf privater Ebene zu tun. Die Tatsache, dass die Gewalt der Regierung als moralisch gerechtfertigt angesehen wird, wird die Gewalt explodieren lassen sobald die Finanzkrise endgltig ausbricht und zur politischen Krise wird.

Zunchst stimmen wir zu, dass der Einzelne keine Gewalt anwenden sollte, dann nehmen wir es hin, wenn es die Regierung tut. Laufen die Dinge aus dem Ruder, wird die unmoralische Nutzung der staatlichen Gewalt dazu verwendet, auch unsere Gewalt zu rechtfertigen. Weder die Regierung noch Individuen haben jedoch das moralische Recht, Gewalt gegen andere auszuben und der Tag, an dem beide dieses Recht fr sich beanspruchen werden, ist jedoch nicht mehr weit entfernt. Wird dieser Teufelskreis nicht unterbrochen, dann bricht die Zivilgesellschaft zusammen.

Wenn die Bedrfnisse drngen, verschlechtern sich die Lebensbedingungen und Rechte werden relativ verglichen mit den Anforderungen und Launen der Mehrheit. Es ist dann kein grosser Schritt mehr fr den Einzelnen, Gewalt anzuwenden, um zu bekommen, was er will. Da sich die Wirtschaftslage verschlechtert und sich die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter ffnet, gibt es mehr und mehr Gewalt, weil Menschen in Not das Recht selbst in die Hand nehmen. Sie werden nicht auf ein Rettungsprogramm der Regierung warten.

Erhalten Regierungsbeamte die Macht, die Interessen Einzelner zu retten, auch mit katastrophalen Folgen fr den Durchschnittsbrger, fhlen sie keine Schuld am Schaden, den sie dadurch anrichten. Diejenigen, die uns in unerklrte Kriege mit vielen Todesopfern verwickeln, schlafen gut trotz dem Tod und der Zerstrung, die sie verursachen. Sie sind davon berzeugt, dass das, was sie tun, moralisch gerechtfertigt sei und die Tatsache, dass viele darunter leiden, nur ein Kollateralschaden ist.

Tun Kriminelle das Gleiche, bereuen sie ebenfalls nichts. Auch sie sind davon berzeugt, nur zu nehmen, was ihnen rechtmssig zusteht. Alle moralischen Standards werden dadurch relativiert. Ob es sich nun um Rettungsaktionen, Privilegien, staatliche Subventionen oder Vorteile fr einige durch Gelddrucken handelt, alles ist Teil der Philosophie der erzwungenen Umverteilung des Reichtums. Gewalt anwenden oder mit Gewalt zu drohen sind die Mittel dazu und leider kmmern sich die meisten Mitglieder des Reprsentantenhauses nicht darum.

Einige argumentieren, es sei nur eine Frage der Fairness, dass Menschen in Not betreut wrden. Dabei gibt es gibt zwei Probleme. Erstens fhrt dieses Prinzip dazu, dass die Reichen immer mehr Vorteile als die Armen ergattern. Zweitens scheint niemand darber nachzudenken ob es denn fair fr diejenigen sei, welche zum Schluss fr diese Leistungen bezahlen mssen. Die Kosten werden in der Regel von der Mittelklasse berappt und bleiben der ffentlichkeit verborgen. Zu viele Menschen glauben, das Fllhorn der Regierung sei unerschpflich, genau wie das Erzeugen von Geld aus dem Nichts. Diese Tuschung ist zu Ende; die Rechnung wurde in Form einer konjunkturellen Abschwchung gestellt.

Leider haben wir uns an den illegitimen Einsatz von Gewalt durch die Regierung gewhnt. Es ist das Werkzeug, um den Menschen vorzuschreiben, wie sie leben, was sie essen und trinken, was sie lesen und wie sie ihr Geld ausgeben sollen.

Um eine wirklich freie Gesellschaft zu schaffen, muss der Auslser von Gewalt verstanden und abgelehnt werden Der Regierung auch nur ein wenig Gewalt zu gestatten, ist ein gefhrliches Zugestndnis.

> Inhaltsverzeichnis

> Druck-Version Drucken
Seiten: 1 · 2 · 3 · 4 · 5 · 6 · 7 · 8 · 9 · 10 · 11 · 12 · 13
© 2017 Verlag Johannes Müller | CH-3001 Bern |