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01.12.2012
Abschiedsrede 14. November 2012, Deutsche bersetzung
Autor: Ron Paul

Vertrauen Sie sich selbst, nicht der Regierung

Zu viele Menschen haben zu lange viel Zuversicht und Vertrauen in die Regierung gesetzt und nicht genug in sich selbst. Glcklicherweise werden sich viele zunehmend der groben Fehler der letzten Jahrzehnte bewusst, welche die zwei politischen Parteien gleichermassen begangen haben. Viele Amerikaner fordern, dass man ihnen reinen Wein einschenkt und aufhrt, alles schnzureden. Ohne diesen ersten Schritt sind Lsungen unmglich.

Die Suche nach der Wahrheit und die Antworten in der Freiheit und der Unabhngigkeit zu finden frdert den Optimismus, der fr die Wiederherstellung des Wohlstands notwendig ist. Die Aufgabe ist nicht so schwierig, wenn uns die Politik dabei nicht in die Quere kommt.

Wir sind aus verschiedenen Grnden in Bedrngnis geraten.

Die Politiker wissen nicht, wie Reichtum entsteht. Dem Urteil von Politikern und Brokraten wurde blind vertraut. Dies hat das Vertrauen in eine freie Gesellschaft ersetzt. Zu viele hochrangige Funktionre waren berzeugt, dass nur sie, bewaffnet mit der willkrlichen staatlichen Macht, Gerechtigkeit und Reichtum bringen knnten. Dies erweist sich immer als Utopie und zerstrt Wohlstand und Freiheit. Die Menschen verarmen und die Sonderinteressen, welche beide politische Parteien steuern, werden belohnt.

Es ist also kein Wunder, dass viel von dem, was in Washington geschieht, durch rcksichtslose Parteinahme und Machtsucht erzeugt wird, denn die ideologischen Unterschiede sind vernachlssigbar.

Unkenntnis des Wirtschaftsgeschehens

Unwissen ber wirtschaftliche Zusammenhnge ist weit verbreitet. Die Befrworter von Keynes lassen sich nicht vom Scheitern ihrer Politik beeindrucken. Sie glauben weiterhin an den militrischen und inlndischen Keynesianismus und bemhen sich verzweifelt, die Wirklichkeit ihrem Wunschdenken anzupassen, whrend die Wirtschaft darber in eine Art Schockstarre gefallen ist.

Die Untersttzer staatlicher Verordnungen verwenden humanitre Argumente, um diese zu rechtfertigen.

Humanitre Argumente werden immer verwendet, um der Regierung Befugnisse im Zusammenhang mit der Wirtschaft, der Geldpolitik, der Aussenpolitik und der persnlichen Freiheit zu verleihen. Dies ist beabsichtigt und nur schwer zu bekmpfen. Aber Gewalt aus humanitren Grnden bleibt Gewalt. Gute Absichten sind keine Entschuldigung und sind genauso schdlich wie die Gewaltanwendung mit schlechten Absichten. Das Ergebnis ist immer negativ.

Die unmoralische Anwendung von Gewalt ist die Quelle all unserer politischen Probleme. Leider streben viele religise Gruppen, skulare Organisationen und psychopathische autoritre Regierungen danach, die Welt gewaltsam zu verndern. Auch wenn die angestrebten Ziele wohlmeinend oder vor allem, auch wenn die wohlmeinenden Ergebnisse trostlos sind. Die angestrebten positiven Ergebnisse kommen nie zustande. Die neuen, dadurch geschaffenen Probleme erfordern noch mehr staatliche Gewalt als Lsung. Das Ergebnis ist, dass die Regierung Gewalt legitimiert und sie aus humanitren Grnden moralisch rechtfertigt.

Aus dem gleichen Grund berfllt unsere Regierung andere Lnder, wenn es ihr passt, richtet eine nationale Planwirtschaft ein, beschneidet die persnliche Freiheit und reguliert die Gewohnheiten unserer Brger.

Es ist schon merkwrdig zu behaupten, man knne einfach bei jemanden eindringen und ihm sagen, wie er sich verhalten und was er essen soll, ihm verbieten zu rauchen und zu trinken, oder ihm vorzuschreiben, wie er sein Geld ausgeben soll, ausser man hat einen kriminellen Hintergrund und keinen Respekt fr andere Menschen und deren Eigentum.

Doch nur selten wird danach gefragt, warum es moralisch vertretbar ist, dass ein Fremder mit einem Ausweis und einer Pistole genau das im Namen von Recht und Ordnung zu tun berechtigt ist. Jeder Widerstand wird mit brachialer Gewalt, Bussgeldern, Steuern, Verhaftungen und sogar Gefngnisstrafen bestraft. Dies wird jeden Tag hufiger ohne richterlichen Beschluss durchgefhrt.

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