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Frank Schffler: Das Zentralbanken-Monopol muss fallen!
Vortrag vom 6. Juni 2011 in Bern
 
Spieldauer: 83:09 min
Sprache: Deutsch
Format: DVD PAL, 16:9
Produktionsjahr: 2011
ISBN: 978-3-9523315-8-3

Preis: 15.50 CHF, ca. 12.50 €
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Der deutsche FDP-Politiker und Finanzexperte Frank Schffler hat in einem Vortrag am 6. Juni 2011 im Berner Hotel Bellevue Palace die Abschaffung des staatlichen Geldmonopols gefordert. Vor ber 150 geladenen Gsten fhrte Schffler aus, dass die jngste Weltfinanzkrise und die berschuldungskrise von Staaten und Banken mageblich auf die Politik der Zentralbanken zurckzufhren sei. Deren falsche Geldpolitik frdere die Entstehung von Scheinwohlstand und Investitionsblasen. Denn im heutigen System des staatlichen Papiergeldmonopols, das Schffler staatliches Zwangsgeld nennt, knne die Zentralbank das Geld- und Kreditangebot beliebig ausweiten, was Schffler als eine Form der Falschmnzerei bezeichnet, die noch weit ber die Falschmnzerei im 14. Jahrhundert hinausgehe, das als das Jahrhundert der Falschmnzer-Knige bekannt geworden sei.

Die Alternative zum staatlichen Geldmonopol und dem staatlichen Zwangspapiergeld besteht fr Frank Schffler in einer marktwirtschaftlichen Geldordnung und der Zulassung von konkurrierenden Privatwhrungen oder freiem Marktgeld, was bedeutet, dass das staatliche Geldmonopol fallen msse. Bei Gewhrung von vollstndiger Produzenten- und Konsumentenfreiheit im Finanzsektor werde es den einzelnen Menschen ermglicht, in dezentralen Entdeckungsverfahren, die sich parallel zu den staatlichen Whrungen entwickeln und aus denen Schritt fr Schritt fr die staatlichen Whrungen Konkurrenz erwchst, zu lernen, welche Geldart je nach individueller Situation und Bedrfnis und individueller Transaktionskostenlage jeweils fr sie sinnvoll ist.

Da niemand freiwillig schlechtes Geld hlt, werde der sich entwickelnde Whrungswettbewerb die privaten, aber auch die staatlichen Geldproduzenten dazu anhalten, besseres Geld zu produzieren. Die individuelle Nachfrage nach gutem Geld wrde bei einem allumfassenden Whrungswettbewerb und der Mglichkeit fr alle Menschen, die Produzenten von schlechtem Geld durch Abwanderung zu bestrafen, auch dazu fhren, da sich evolutionr eine neue Geldordnung entwickelt, in der die Mglichkeiten zur Geld- und Kreditschpfung aus dem Nichts aufgrund von Wettbewerb beschrnkt sind und dadurch die Wahrscheinlichkeit von gefhrlichen Investitionsblasen und Scheinwohlstand sinkt.

Die wichtigste liberale Aufgabe in der heutigen Zeit besteht gemss Frank Schffler deshalb darin, die Abschaffung des staatlichen Geldmonopols zu fordern und sich fr die Schaffung einer marktwirtschaftlichen Geldordnung einzusetzen.

Frank Schffler: Das Zentralbanken-Monopol muss fallen!

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