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Krankes Geld - Kranke Welt
Analyse und Therapie der globalen Depression
 
Autor: Gregor Hochreiter
264 Seiten, broschiert, Resch-Verlag, Januar 2010
ISBN: 978-3-935197-94-6
 
Preis: 24.50 CHF, ca. 19.90 €
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Mit milliardenschweren Rettungspaketen versuchen Regierungen und Zentralbanken seit geraumer Zeit gegen die Wirtschaftskrise vorzugehen. Doch diese Manahmen wirken nur aufschiebend und werden die Rezession zu einem spteren Zeitpunkt umso schrfen ausfallen lassen, argumentiert der konom und Buchautor Mag. Gregor Hochreiter. Die Wurzel des bels, so Hochreiter, liege in der bestndigen Ausweitung der ungedeckten Geldmenge ber den Kreditmarkt. In diesem soeben erschienenen Buch Krankes Geld - Kranke Welt beschreibt Hochreiter in fr Laien verstndlicher Sprache die konomischen Hintergrnde und Dynamiken der Wirtschaftskrise und wie diese die privaten Ersparnisse und das Gemeinwohl bedrohen. Er zeigt, welche wirtschaftspolitischen Manahmen zur Therapie des konjunkturellen Auf und Ab geeignet sind. Die Ausgangslage Seit Jahrzehnten flutet das moderne Bankensystem die Mrkte mit inflationren Scheinwerten in immer hheren Dosen. Der permanente Wertverlust des Geldes ist nur eine der Folgen dieser durch und durch kurzsichtigen Politik. Sie verteilt zudem in groem Stile Vermgen um und trgt so zur Destabilisierung des gesellschaftlichen Gefges bei. Wiener Schule gegen Keynesianismus und Monetarismus Gesttzt auf den Ansatz der Wiener Schule der konomie (Ludwig von Mises, Friedrich A. von Hayek, Guido Hlsmann) legt Hochreiter dar, wie die Inflationierung zunchst einen Boom hervorruft, doch den Keim der Rezession von Beginn an in sich trgt. Der Boom entpuppt sich nicht als Segen, sondern Erkrankung. Eine Rezession liee die Wirtschaft wieder gesunden, doch die Rezession mit Zinsensenkungen zu bekmpfen, heit das Feuer mit Benzin zu lschen. Der Autor beleuchtet auch die Hintergrnde der weithin missverstanden Grossen Depression der 30er Jahre. Er zeigt, wie mit den Methoden der Wiener Schule, der dem Mainstream aus Keynesianismus und Monetarismus fundamental widerspricht, die Lsung ausgesehen htte. Der extrem verengte wirtschaftspolitische Diskussionsrahmen erfhrt so die dringend ntige Aufweitung. berwindung der Wirtschaftskrise Im letzten Teil begrndet der Autor die erforderlichen wirtschaftspolitischen Manahmen, die zur berwindung der Wirtschaftskrise zu ergreifen sind; dazu gehrt, die Krise nicht mit den Mitteln zu bekmpfen, die zur Ursache der Krise zhlen. Hochreiter spricht auch einen zur Zeit vehement diskutierten Gedanken an: Das seit der Mitte des 19.Jahrhunderts bestehende inflationre Bankensystem ist nicht nur konomisch bankrott. So weist der Autor abschlieend auf die enge Verbindung zwischen den der Wirtschaftskrise zugrundeliegenden konomischen Scheinwerten und dem moralischen Werteverfall hin. Nicht nur im Umgang mit dem Geld begngen wir uns mit Scheinwerten, weil Quantitt statt Qualitt die verkehrte Devise der Gegenwart lautet. Statt sich mit dem Schein zufrieden zu geben, sollten wir es wagen, die Ursachen aufzuzeigen. Dazu leistet die Analyse von Hochreiter einen unverzichtbaren Beitrag. In den USA hat bereits in einigen einflussreichen Kreisen dieses Umdenken eingesetzt. Es wre zu wnschen, dass in Europa die Zusammenhnge erkannt werden und argumentativ um das richtige System gerungen wird.

Goldsozialismus

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