31.05.2013
Heisse Druckerpressen, kühles Gold und kalte Fakten
Teil 1
Autor: Prof. Dr. Hans J. Bocker

Massaker und moderne Märchen

Nach dem sogenannten Schwarzen Freitag und dem folgenden Blutigen Montag Mitte April 2013 jubelten die Planer dieses nahezu perfekt orchestrierten manipulativen Meisterstückes der von ihnen nach unten gelenkten Preisfahrt der Edelmetalle. Beobachter sprachen von einem Massaker.
Die Systemlinge in den Massenmedien wussten sich vor Häme und giftigem Spott kaum zu lassen. Endlich war der Welt bewiesen, dass Gold und Silber bestenfalls unwichtige Rohstoffe ohne jede materielle Schutzfunktion sind. Den verstörten Anlegern wurde suggeriert, dass nur Bonds, Immobilien und insbesondere Aktien die wahren Werte dieser Welt darstellten und vor allem müssten alle Bürger und Investoren Zeit ihres Lebens im allmächtigen Dollar verbleiben. Andere Alternativen gäbe es nicht.

Doch sollte das wirklich so sein?
Muss es nicht nachdenklich stimmen, dass nach einem Jahrzehnt erfreulicher Preiskletterei der Edelmetalle endlich eine durchaus gesunde Phase der Korrektur und Konsolidierung in völlig natürlicher Weise angesagt sein könnte? Immerhin kann der Silberpreis - trotz des gerade erlittenen Rückgangs - seit 2001 noch ein Plus von über 600 % aufweisen. Ist dies eine Katastrophe?

Weiterer Stoff zum Nachdenken: Es gibt eine Art natürliche Untergrenze für die Preise. Die Earth Ressource Group beispielsweise schätzt die vollen Förderkosten in wenigen Jahren auf mindestens 2000 $ pro Unze Gold. Seit 2007 stiegen diese Kosten um durchschnittlich 17 % pro Jahr. Hauptgrund sind die immer geringeren Erzgehalte, die weltweit stetig weiter abnehmen. Die gesamte Goldminenindustrie der Welt arbeitet derzeit im Abbau mit Konzentrationen von weniger als 1 g pro Tonne. Noch vor 10 Jahren waren derlei Werte im Abbau völlig unökonomisch und nicht diskutabel. Bei Einbeziehung aller Kostenfaktoren errechnen die Fachleute einen derzeitigen Wert von 1400 $ je Unze. Somit arbeiten viele Produzenten hart an der Gewinnschwelle, andere liegen bereits darunter.

Dem April-Crash kommt somit eine spezielle Bedeutung zu. Es wird kaum noch Neuprojekte geben, die gewinnbringend aufgebaut werden können. Daher sollen die Explorationsausgaben im laufenden Jahre, den Experten zufolge, um mindestens 35 % sinken. Das dämpft auch die Chancen, grössere und gerade noch wirtschaftliche Vorkommen zu entdecken. Auch führten die hohen Personalkosten bereits seit längerer Zeit zu Entlassungen, mit steigendem Trend.

Wer sind die Nutzniesser dieser Entwicklungen? Natürlich die Minen-Grosskonzerne, denen ein ordentlicher Preis-Crash, nach dem sie relativ wertvolle doch casharme Kleine billig aufsaugen können, gerade recht kommt. Aufgrund ihrer finanziellen Stärke werden sie durchhalten und das Feld immer stärker monopolisieren.

Aber auch die Anleger, die treu zu ihren Unzen stehen und nicht verkaufen, werden von diesem Trend mit Sicherheit profitieren. Diese Sicherheit bietende Erkenntnis ist geradezu primitiv: Wachsen weniger Kartoffeln, werden sie teurer. Und von Jahr zu Jahr wachsen weltweit garantiert immer weniger Gold-Kartoffeln, was im übertragenen Sinn auch für Silber gilt.

Vorerst bleiben viele Fragen im Raum stehen. Eine analytische Ausleuchtung der Hintergründe und des wirtschaftlichen und finanziellen Umfeldes lässt jedoch das Jubelgeschrei der Goldgegner hohl klingen. Die suggestiven Beteuerungen der Medien, dass nunmehr die Krise endlich überwunden sei, der ganz grosse Aufschwung zusammen mit einer blühenden Zukunft gleich um die Ecke lauere und nur noch höchst nebensächliche Probleme ihrer Lösung harrten, wird sich schon bald als das erweisen, was es in Wahrheit ist: Ein schönes und demnächst auch zu Tränen rührendes Märchen - allerdings zu Tränen bitterer Enttäuschung, denn noch immer haben Naturgesetze Gültigkeit. Spätestens dann werden die Bürger versuchen, aus ihrem Währungskorral, also dem Fanggehege für alle Papiergläubigen, mit Vehemenz auszubrechen. Die Folgen einer solchen Stampede mit ihrem wilden Fluchtgetrampel wären kaum abschätzbar.

Brüssel: Aussichten unverändert, doch erhebliche Fortschritte in einem Atemzug

Eine von wissbegierigen Journalisten an die grossen Lenker der Finanz-Geschicke am Ende eines der schier endlosen Gipfel dreist gerichtete Frage lautete: Warum haben wir eigentlich all die Preissteigerungen im Konsumbereich, wovon jede Hausfrau täglich ein Lied singen kann?
Die Antwort eines der grossen weisen Zentralplaner fiel überraschend aus: Dies liegt daran, dass die Preise für Energie und Nahrungsmittel ständig in die Höhe gehen.
Nein, aber doch! Die Ursache von Preissteigerungen sind also Preissteigerungen! Für die systemtreuen Medienschaffenden muss dies wie eine Offenbarung geklungen haben. Man lehnte sich zufrieden seufzend zurück.
Diese so geniale wie kühne Begründung eröffnet völlig neue, revolutionäre Theorien im Lehrgebäude der Volkswirtschaft. Auf diese bahnbrechende Idee, dass Preise in die Höhe gehen, weil Preise in die Höhe gehen, kam bisher noch niemand. Der Ruf nach dem ehrlich verdienten Nobelpreis werde laut!

Zu einem ähnlich genialen Schluss kamen die mit der gemeinsamen Prüfung von Wirtschaft und Finanzen Griechenlands beauftragten Mitarbeiter der Europäischen Kommission (EK), des Internationalen Währungsfonds (IWF) sowie der Europäischen Zentralbank (EZB). Sie alle sind nicht gewählte Mächte, die über Wohl und Wehe ganzer Nationen nach Gutdünken entscheiden. Nach wochenlanger, intensiver Forschungstätigkeit dieser Truppe - die zum drei- oder vierfachen steuerfreien Gehalt deutscher Beamter pro forschendem Kopf versteht sich – arbeitet, kam endlich die erlösende Nachricht: Die wirtschaftlichen Aussichten seien seit der letzten Prüfung weitgehend unverändert, aber allenthalben wären erhebliche Fortschritte zu verzeichnen. Welch freudige Überraschung! Die Lage des mit knapp 2 % wirtschaftlichem Beitrags auf der EU-Waage einwiegenden Winzlings ist also zum Einen unverändert, aber zum Anderen gleichzeitig mit erheblichen Fortschritten auf dem besten Wege ins Licht der Konjunktursonne. Wasser ist gleichzeitig trocken und nass. Bisher unerforschte Naturgesetze müssen hier wohl am Werke sein.

Dass Griechenland - als eine üble Angewohnheit - seit 1839 bereits fünf Mal die Staatspleite anmeldete, und dass die überfällige Nummer Sechs derzeit per zentralplanerischen Kunstgriffen hinausgeschoben wird, geht im grellen Licht der Propagandasonne leider unter. Ein wenig Finanzchirurgie hier, ein paar Euro-Bluttransfusionen da, das Ganze natürlich auf Kosten der widerlichen, oft als Nazis porträtierten Reichen, im Norden, und schon geht es den lieben Griechen, der ewigen Protestaktionen müde, viel besser.

Dass die Hellenen pro Kopf bisher mehr als das 300-fache der auf die Deutschen nach dem Kriege entfallenen Marshallplanhilfe erhielten, aber trotz aller Rettungen schon wieder ca. 400 Mrd. € Neuschulden aufhäuften und auch weiterhin hohe Haushaltsdefizite generieren, vergassen die hohen Herren aus den Zentralplaner-Zwingburgen in Brüssel zu erwähnen. Dass Land, Wirtschaft und Finanzen auch weiterhin in der Abwärtsspirale trudeln, erlag ebenfalls den Folgen selektiven Gedächtnisschwundes. Ohne weitere offene oder verdeckte Hilfen drohen offener Staatsbankrott und Ausstieg aus der Wunderwährung Euro. In England regen sich ähnliche Kräfte, die ganz offen den Austritt aus der EU fordern. Und für weitere Ernüchterungen in Brüssel sorgten auch amtliche Umfragen in Schweden: Nur noch 42 % der Bevölkerung wollen in der EU verbleiben. Noch schlimmer: Ganze 9 % sind noch dafür, den Euro einzuführen. Es handelt sich um den niedrigsten Wert, der je in einer Umfrage in der Geschichte Schwedens ermittelt wurde. 2003 waren noch 42 % für die Superwährung Euro.

Es kriselt weiter sachte vor sich hin

Andere Pleitekandidaten, wie Slowenien, Belgien, Portugal, Spanien, Italien, Frankreich, England und natürlich Zypern, leiden ebenfalls schwer am griechischen Finanzdrüsenfieber, mit keiner Besserung in Sicht. Ihre Haushaltsdefizite fielen 2012 viel höher aus, als die Brüsseler Super-Planer erwartet hatten. Europas Schuldenberge wachsen und wachsen, trotz aller Sparprogramme und Austeritätsmassnahmen. Wie lange werden die Steuereinnahmen noch reichen, um die wachsenden Zinslasten zu bedienen? Kann ewiger Gelddruck wahren, ewigen Wohlstand erzeugen? Der grosse Boom vor einem finalen Zusammenbruch - der Crackup Boom hat stets finanziellen Charakter. Wir sind mitten drin.

Mit dem historischen Schritt der zwangsähnlichen Enteignung beschäftigt der Fall Zypern Kapitalmärkte, Sparer und Investoren. Bisher bewährte Eigentumsbegriffe wurden auf dem Müllhaufen der Geschichte geopfert. Der deutsche Finanzminister, von seinen Gegnern häufig Gollum (siehe Herr der Ringe) genannt, sprach es offen aus: Das Zypern Modell sei auch eine Option für andere Länder. Anders ausgedrückt: Zypern war nur die Blaupause. Derlei bedrohliche Warnungen treffen weitgehend auf taube Ohren. Die unglaubliche persönliche Bequemlichkeit und Gleichgültigkeit der Massen gegenüber den wirtschaftspolitischen Prozessen sowie ihr Unverständnis von leider recht komplexen Zusammenhängen im Finanzbereich, spielen den Mächtigen in die Hände. Das Wissen um Strukturen und Funktionsweisen des Geldsystems verbleibt vorläufig noch im rudimentären Bereich.

Doch sogar ein bis aufs Blut geschorenes, staatsgläubiges Schaf kann zeitweilig zum Tiger werden, sollten vier Aspekte zusammenkommen: Wenn Sparer und Anleger demnächst alles - oder fast alles – verlieren sollten, dürften Volkswut zum Frühstück, biblischer Zorn zum Mittagessen und pure Verzweiflung zum Abendbrot aufkommen, leider in Kombination mit einem reflexartigen Ruf nach viel mehr Staat, der etwas tun muss, begleitet von Lähmung, schwindender Eigeninitiative und Selbstverantwortung, ganz im Sinne der elitären Mächte und grossen Lenker der Geschicke und damit der Geschichte.

Genialer Papiertausch als wunderbare Erlösung vom Übel

Bis zum Auftauchen dieses unangenehmen Quartetts der Ereignisse laufen im Prinzip die Gelddruckerpressen der EZB – nach dem bewährten Muster der Fed jenseits des Atlantiks heiss. Der frisch gedruckte Ausstoss wird teilweise auf Lastwagen verladen - wie im Falle der Zypernhilfe und per zuverlässiger Spedition zu den in Bedrängnis geratenen Banken in Form enormer Packen von Banknoten gerollt, um dem panikartigem Ansturm der Bargeldabheber nach Öffnung der Bankschalter gewachsen zu sein. Unterwegs begegnet man in entgegengesetzter Richtung - also nach Brüssel fahrenden - anderen LKW-Kolonnen der gleichen Spedition, die ihrerseits Tonnen um Tonnen frisch gedruckter Staatsanleihen der Pleiteländer geladen haben. Man winkt den befreundeten Kollegen im Führerstand auf der Gegenbahn freundlich zu. Diese nach Nordwesten rollenden Ladungen kauft dann die mächtige EZB auf. Die Fracht der entgegengesetzt rollenden Euromassen wird dagegen im dankbar dienernden Athen entladen.

Man tauscht also bunt bedruckte hübsche Papierchen aus: Frisches Geld aus den Druckern gegen frische Staatsanleihen der Pleitekandidaten, und darin besteht die Grosse Rettung. Doch halt, ganz so einfach ist es nun doch nicht. Man handelt inzwischen auch „ökonomisch rational“. Das heisst, dass ein Gutteil des Geldes nicht mehr in Form von Papierpacken per teuren LKW, sondern per Knopfdruck am Computer als reines Digitalgeld viel billiger und zeitsparender als Teil der neuen Zwangssparprogramme verschickt wird. Bravo! In den USA beispielsweise, zirkuliert nur etwa 10 % des binnenwirtschaftlichen Geldangebots (Grundlage: Der True Money Supply) in Form von Papierscheinen oder Münzen. Der Rest sind unsichtbare bits und bytes. Sogar die Aufschuldungsprozesse werden jetzt rationalisiert.

Weltuntergang durch zentralplanerische Wunder abgewendet

Das Ganze ist absolut alternativlos, wie die hohe Politik und die allwissenden Zentralplaner rechtfertigend verkünden. Ohne derlei schöpferische Aktionen der EZB würden in Europa Kriege, Seuchen, Schädlingsepidemien, Pandemien und viel Schlimmeres ausbrechen.
Völkermorde, Erdbeben, Überschwemmungen, undenkbare Katastrophen, Massenelend, brutale Diktaturen, Tauschwirtschaft auf der Ebene von Höhlenmenschen, Bienen- und Kindersterben, Untergang von MacDonalds, Versiegen der Coca Cola-Quellen, Invasion der body-snatcher aus den Tiefen der Galaxis und Weltuntergang wären einige der unheilbringenden Folgen.
So tönt es jedenfalls überzeugend, zusammen mit forschen Durchhalteparolen, aus den Kehlen der Regierungssprecher, deren Brotgeber und der ungewählten Brüsseler Spitzentechnokraten.

Es gäbe allen Grund zum Optimismus, heisst es weiter, denn nur ein Pessimist oder Verschwörungstheoretiker wählt von zwei Übeln beide. Doch in Brüssel regiert Optimismus pur. Schliesslich seien die offiziellen zentralplanerischen Ziele einer vollen Gesundung von Wirtschaft und Finanzen schon bald erreicht. So wird verkündet.
Man müsse diesen in vorübergehende leichte Bedrängnis geratenen Ländern und insbesondere Griechenland, Slowenien und Zypern nur etwas mehr Zeit geben, so etwa bis 2018 oder 2020 - schlimmstenfalls bis 2027 oder nur ganz wenig länger. Spätestens dann herrsche ganz und ganz bestimmt eitler Konjunktursonnenschein und Schulden spielten keine Rolle, solange man über das Wunderinstrument der Druckmaschinen verfüge. Beispielsweise habe sich die Lohnflexibilität in diesen Ländern bereits dramatisch verbessert.
Im Klartext: Die Massenarbeitslosigkeit und die laufenden Massenentlassungen mit möglicher Neueinstellungen zu einem Viertel das alten Gehaltes, führen erfolgreich zu dieser neuen Art von Flexibilität. Also überall nichts als Fortschritt.

Leider fiel damit auch die Kaufkraft dramatisch, nicht zuletzt auch wegen der Steueranhebungen und schärferer Kontrollen im Bereich des Sozialwesens. Heerscharen griechischer Blinder z. B. wurden über Nacht plötzlich sehend und verloren ihre Blindenrenten. Weitere kleine Armeen seit vielen Jahren Verstorbener, starben überraschend einen zweiten, diesmal echten Tod und bekamen die Rentenbezüge gestrichen. Steuern und Abgaben steigen, die Konjunktur ist bisher ein Schatten ihrer selbst und die gewaltigen Staatsapparate laufen wie gewohnt weiter, denn zum Abbau der ausufernden Bürokratie fehlen uns die nötigen Beamten - ist zu vernehmen.
Den seit vielen Jahren an überreichliche Zuwendungen und Subventionen aus Brüssel gewöhnten Bevölkerungen und deren Regierungen ist der Sparbegriff fremd. Gibt es Schwierigkeiten, schlüpft man unter Rettungsschirme und es fliesst - ganz alternativlos - frisches Geld. So dürfte es auch weitergehen, nur fällt der monetäre Zufluss ein wenig knapper aus als bisher. Auch wird die Steuerschraube nicht nur bei den Griechen sondern auch anderswo angezogen. 2011 z. B. wurde den Bürgern der 27 EU-Staaten diese Last um
0,5 % mehr auf 38,8 % erhöht und denen in den 17 Eurostaaten Lebenden
39,5 % aufgebürdet. Zahlen für 2012 stehen noch aus, doch stieg diese Gesamt-Last im Durchschnitt auf über 40 %. Wann wird die 50 %-Marke überschritten?
Die Durchschnittsschuldenquote der G 7-Staaten sprangen seit 2006 um 41 % auf 116 %. Japan liegt um mehr als das Doppelte darüber. Selbst die USA haben 108 % erreicht. Laut offizieller Propaganda aber besteht überall Grund zum Optimismus. Die Krise ist ausgestanden. Es überkommt den Beobachter ein leichtes Grausen. Wie lange geht das alles noch gut?

Finale Eliminierung des widerlichen Gold- und Silberwahns

Die Eliten sind’s zufrieden, denn es handelt sich ja bei den gewaltigen Schüttungen aus den Rettungsgiesskannen nicht um ihre privaten, eigenen Mittel, sehr wohl jedoch um ihre eigene Macht. Diese gilt es zu schützen.
Und so lasset uns denn bei dieser Gelegenheit auch gleich noch ein altes Problem in den Griff bekommen: Es gibt ja leider immer noch Irregeleitete, die sich offen oder heimlich Gold und Silber beschaffen und so unserem geliebten und einzig wahren Papiergeldsystem wertvolles Lebensblut entziehen.
Diese Mittel aber würden in der Finanzierung von Rohstoff-, Öl- und Raubkriegen, - Verzeihung - in der militärischen Ausbreitung der Demokratie - wie auch im überbordenden Sozialstaat fehlen.
Hier muss mit Hilfe perfekt koordinierter Aktionen dringend eingeschritten werden! Die dumpf blökenden Massen im Korral der Papiergeldschafe müssen am Ausbrechen um jeden Preis gehindert werden. Sonst entliefen sie am Ende noch auf die grünen Weiden der Edelmetallwiesen gleich nebenan.
Gott sei Dank sind die Finanz- und Wirtschaftskenntnisse der Bevölkerungsmassen, sei es wegen Desinteresse, sei es wegen der Komplexität von Finanzprodukten, noch als extrem dürftig einzustufen.
Anderenfalls gäbe es gleich morgen früh schon die grosse Revolution.

Prof. Dr. Hans J. Bocker

Teil 2 ist am Montag, 03. Juni 2013 erschienen
Teil 3 ist am Dienstag, 04. Juni 2013 erschienen

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