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03.06.2013
Heisse Druckerpressen, kühles Gold und kalte Fakten
Teil 2
Autor: Prof. Dr. Hans J. Bocker

- Marktflutung mit grossen Mengen physischen Goldes aus unbestimmbaren Quellen von Nicht-Banken. Früher genügten derivative Instrumente an den Terminbörsen zur Preisdrückung. Dies reicht heute nicht mehr aus. Physisches Material muss jetzt zusätzlich in die Bresche springen.
Doch wie lange können die schrumpfenden Vorräte noch ins Gefecht geworfen werden, um damit Verkaufspanik auszulösen, bis die Munition endlich ausgeht?
Es gibt seit dem April-Crash weltweit immer weniger zittrige Hände und immer mehr langzeitorientierte Investoren, denen der täglich fluktuierende Goldpreis in Dollars, Yuan oder Euros fast völlig gleichgültig ist.
Diese wissen, dass die Anzahl der Unzen oder Kilos, die sie in Treue halten, immer dieselbe bleibt, ganz gleich was die Marktpreise gerade machen. Die Frage: Haben Sie im Crash verloren?, wird von diesen jedes Mal mit Nein beantwortet. Warum Nein? - Ganz einfach, ich habe nichts verkauft und daher noch kein Gramm verloren.

- Bedrohliche Gerüchte in eine verängstigte Welt setzen, beispielsweise vom angeblich drohenden Verkauf des Saddam Goldes, des Gaddafi Goldes, der Goldreserven Portugals, Griechenlands, Irlands, Spaniens und Italiens, die von der EZB zur Schuldendeckung eingefordert und jederzeit auf den Markt geworfen werden könnten.

- Die an diese Länder von der EZB vergebenen Kredite wurden in ihren Laufzeiten gerade um Jahre verlängert, was die Gefügigkeit der Kreditnehmer stark erhöht. Und Spanien und Slowenien attestiert der Brüsseler Verwaltungskrake übermässige makro-ökonomische Ungleichgewichte im EU-Raum. Sie müssten schon bald mit einem Ungleichgewichtsverfahren rechnen, was immer dies bedeuten mag. Damit schliessen sich auch hier die Fussketten enger.

- Weiteren 13 EU-Staaten werden auf der Basis von 10 Mess-Indikatoren „hohe Ungleichgewichte“ bescheinigt, die, wenn nicht fachmännisch kuriert, zur Gefahr für die gesamte Union werden könnten. Die Kur dürfte wohl im Wesentlichen ebenfalls in einer Verlängerung der Kreditlaufzeiten sowie neuen Krediten bestehen. Portugal und Irland, beispielsweise, beantragten unlängst, ihre Kredite um mindestens 7 Jahre zu verlängern. Andere Länder dürften bald folgen. Gerüchte, Unsicherheiten und Abhängigkeiten überall. So steht alles zum Besten

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