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04.06.2013
Heisse Druckerpressen, kühles Gold und kalte Fakten
Teil 3
Autor: Prof. Dr. Hans J. Bocker

Die Entstehung von Brutopia

Die Erfahrungen der Geschichte zeigen wieder und wieder, dass sozialistische Staatskraken nur Mangelwirtschaften erzeugen und Wohlstand vernichten. Kuba, Nordkorea und Zimbabwe wären die ersten Demonstrationsobjekte. Umverteilung, genau wie Entwicklungshilfe, machen die Empfänger abhängig von weiteren endlosen Wohltaten. Fleiss, Erfindergeist, Selbstständigkeit und Fähigkeiten der Abhilfe aus eigener Kraft, bleiben auf der Strecke.
Es gibt einen Linksruck mit brutalen Massnahmen zur Durchsetzung der Utopia, daher besser Brutopia genannt. Neid, Totalüberwachung und Spitzeltum werden zur Staatsdoktrin. Die alles erstickende Regulierungswut kennt keine Grenzen mehr. Aufgeblähte Bürokratien, linke Ideologie, korrupte Herrschaft von Funktionären und Kommissaren, ein unter strenger Staatsdoktrin geführtes Erziehungs- und Bildungswesen sowie schmarotzende Trittbrettfahrer aller Arten, wachsen wie Stinkwurz in Regenwäldern. Das einzige was blüht und gedeiht ist die Misswirtschaft, jedoch bestens getarnt unter den vollmundigen Parolen von Freiheit, Solidarität, Chancengleichheit und edler Mitmenschlichkeit, während das volkswirtschaftliche Kapital rücksichtslos verbraten wird. Die Zustände von Strassen, Häusern, des Transportwesens und der Infrastruktur im ehemaligen Ostblock sollten als warnendes Beispiel dienen. Ein im Sturm absackendes Boot wird durch immer neue Bleigewichte beschwert, damit es umso schneller sinkt.

Doch wahrer Wohlstand kommt nur von freier Entfaltung der Marktkräfte, wachsendem Unternehmertum, steigenden Unternehmungsgründungen, Innovationskraft, minimaler Regulierung, Sparen, Investieren des Ersparten in sinnvolle Projekte, so wenig Staat und so viel Eigenverantwortung wie irgend möglich und Freiheit von jeglicher Kasinowirtschaft, Schuldenwahnsinn, Ökodiktatur und zentralplanerischen Machenschaften, Freiheit vom geistigen Unterbau des Systems, der durch mit Steuergeldern oder vom staatsnahen Finanzsektor hoch bezahlten Experten geliefert und von den Hauptstrom-Medien in serviler Dankbarkeit publiziert wird.

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