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15.01.2013
Die Schweiz und die Whrungskrise in Europa
Autor: Prof. Antal E. Fekete

Die Zerstrung des Lohnfonds
Rittershausen warnte ebenfalls, dass es durch die Zerstrung des Lohnfonds zu einer horrenden Welle weltweiter Arbeitslosigkeit kommen werde. Er verwies auf das Scheitern der siegreichen Entente-Mchte, den Markt fr Goldwechsel nach dem Ersten Weltkrieg wieder zu erlauben. In ihrer Selbstberschtzung ignorierten die Sieger die Tatsache, dass der Lohnfonds, aus dem die Arbeiter bis zu 91 Tage fr die von ihnen produzierten Gter im voraus bezahlt wurden, ein Teil der angesammelten umlaufenden Goldwechsel war. Dieser Lohnfonds wurde unwissentlich in jenem Moment zerstrt, als sich die siegreiche Entente entschied, die Finanzierung des Welthandels durch den Umlauf von Goldwechseln zu unterbinden. Danach gab es keine Mittel mehr, um den Arbeitslohn vorzuschiessen, dessen Produkte im Reife- und Entstehungsprozess von bis zu 91 Tagen nicht an den Endverbraucher verkauft werden konnten. Aber die Arbeiter und ihre Angehrigen mussten in der Zwischenzeit ernhrt, bekleidet, besohlt und beherbergt sein. Sie konnten keine 3 Monate warten, bis die Waren an den endgltigen Verbraucher verkauft wurden. In Ermangelung eines Lohnfonds hatten die Arbeitgeber dann keine andere Wahl, als ihre Arbeiter zu entlassen.

Rittershausens Warnung wurde von den Politikern ignoriert und seine Botschaft wird es heute noch immer. Aber machen wir uns nichts vor ohne den Markt der Goldwechsel wird die Welt vor einer neuen Welle der Arbeitslosigkeit stehen, die weit schlimmer sein wird als die in den 30er Jahren.

Prgt Gold und Silber!
Wir haben gesehen, dass ein Anstieg der Geschwindigkeit des Goldumlaufs die Beseitigung von uneinbringlichen Forderungen erleichtert und dass er auch die berschuldung verhindern kann. Das Gegenteil ist ebenfalls der Fall: eine Abnahme der Geschwindigkeit des Goldumlaufs wrde die Schuldenlschung reduzieren und somit zur berschuldung beitragen. Im Extremfall, wenn Gold berhaupt nicht zirkuliert ist wie heute, kommt die Schuldenlschung zu einem kompletten Stillstand.
Daraus folgt, dass die Lsung des Schuldenproblems im erneuten Umlauf von Gold liegt. Das Gold muss aus den Tresoren geholt und umlauffhig gemacht werden. Dies kann durch Prgen von Goldstcken erfolgen. Die Menschen werden ihre gehorteten Goldschtze zur Prgeanstalt bringen, weil geprgtes Gold einen hheren Wert als andere Formen des Golds aufweist.

Es ist uerst tricht, dass man inmitten der schwersten Finanzkrise der Geschichte dieses Sammelbecken aus flssigem Vermgen in Form von Gold und Silber nicht nutzbar machen will. Die Wirksamkeit beider monetren Metalle wrde stark erhht, wenn sie in den Umlauf gebracht wrden. Alle knstlichen Hindernisse fr die Verbreitung von Kurantmnzen aus Gold und Silber sollten entfernt werden. Die Liquidittsquellen Gold und Silber knnten durch die Prgung von Kurantmnzen aus Gold und Silber die Schuldenkrise bewltigen. Die Prgeanstalten sollten Gold und Silber wieder als gesetzliches Zahlungsmittel prgen lassen. Nach dem Erreichen des Sttigungspunkts wrden Kurantmnzen aus Gold und Silber in den Umlauf gebracht.

Griechenland, Italien und andere Lnder der Peripherie sind nicht bankrott, wenn man bedenkt, wie viel Gold und Silber sie in Umlauf bringen knnten, um uneinbringliche Schulden zu lschen. Sie mssten nur griechische und italienische Kurantmnzen aus Gold und Silber zirkulieren lassen. Andere Lnder wrden folgen. Die Schweiz knnte das Eis brechen. Sie knnte als erstes Land Kurantmnzen aus Gold und Silber prgen. Jedermann wre dann in der Lage, sein Gold und Silber in Kurantmnzen mit genormten Gewicht und Feinheit in beliebiger Menge zu tauschen.

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