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08.06.2009
Schweizerische Nationalbank - Geschäftsbericht 2008
Zeitdokument planwirtschaftlichen Versagens
Autor: Johannes Müller

(149) Aus der Erfüllung des gesetzlichen Auftrags entstehen für die Nationalbank vielfältige finanzielle Risiken. Dabei unterscheidet sie zwischen Markt-, Kredit-, Liquiditäts- und Länderrisiken. Die Nationalbank ist zudem operationellen Risiken ausgesetzt.

Was die SNB auch entscheiden mag: die Verantwortlichen haben nichts zu befürchten: Planwirtschafter haben Ideen umzusetzen, nicht Konsequenzen zu tragen.

(151) Aus Risikosicht bedeutend waren die vom Stabilisierungsfonds übernommenen illiquiden Vermögenswerte der UBS.

Das Risiko trägt eh nur der Steuerzahler sowie der Halter der CHF-Währung.

(151) Die höheren Bestände an Forderungen aus Repo-Geschäften in Franken und US-Dollar waren dagegen praktisch risikolos.

Das kleine Risiko hat einen Namen: Papier.

(151) Mit den Swapgeschäften gegen Euro zur Gewährung von zusätzlicher Frankenliquidität waren ebenfalls lediglich geringfügige, gut abgesicherte Risiken verbunden.

Welche erst bei einem Währungsabverkauf zum Tragen kommen würden.

(151) Die Nationalbank steuert und begrenzt ihre Risiken durch einen mehrstufigen Anlage- und Risikokontrollprozess, der vom Bankrat bzw. dem Risikoausschuss des Bankrats überwacht wird.

Der Glaube scheint unendlich zu sein, die SNB kann gar die Risiken steuern.

(151) Die Hauptrisiken auf den Anlagen sind die Marktrisiken, d. h. die Goldpreis-, Wechselkurs-, Aktienkurs- und Zinsrisiken. Marktrisiken werden in erster Linie durch Diversifikation gesteuert.

Das Hauptrisiko scheint wohl eher darin zu liegen, dass alle Verantwortlichen die gleiche Denkschule absolviert haben.

(151) Währungsrisiken werden nicht abgesichert.

Da eh jede hier relevante Währung letztlich zu Derivaten des US-Dollars mutiert ist.

(151) Der Einsatz von Devisentermingeschäften und Devisenoptionen dient damit nicht der Absicherung des Wechselkursrisikos gegen Franken, sondern der Erreichung strategischer oder taktischer Positionierungen in den Anlagewährungen.

Strategie und Taktik führen unsere Planwirtschafter zum Ziel. Der Glaube macht selig.

(154) Zudem besteht ein Kreditrisiko auf dem Darlehen an den Stabilisierungsfonds. Das Risiko besteht darin, dass die der Besicherung dienenden Anlagen des Fonds so stark an Wert verlieren, dass das Darlehen der SNB nicht mehr zu 100% gedeckt ist.

Sind doch schon heute nicht mehr zu 100% gedeckt, sonst könnten diese ja liquidiert werden!

(154) Das Länderrisiko bezieht sich darauf, dass ein Staat Zahlungen von in seinem Hoheitsgebiet domizilierten Schuldnern oder die Verfügungsgewalt über dort deponierte Vermögenswerte blockieren kann.

Sprechen die Verantwortlichen hier von Goldreserven, welche im Ausland gelagert werden?

(154) Um keine einseitigen Länderrisiken einzugehen, achtet die Nationalbank auf eine Verteilung der Vermögenswerte auf verschiedene Depotstellen und Länder.

Auch hier: obschon unser Gold in der Schweiz am sichersten wäre, ist es wahrscheinlich auf verschiedene Depotstellen verteilt worden.

(154) Eine hohe Liquidität der Devisenreserven wird durch einen grossen Bestand an liquiden Staatsanleihen in den Hauptwährungen Euro und US-Dollar erreicht. Die Liquidität der Staatsanleihen in US-Dollar sowie von deutschen und französischen Staatsanleihen in Euro war auch während der Finanzkrise gewährleistet.

Bis heute. Ob diese Liquidität auch noch gegen Ende der Krise bei einem Abverkauf beispielsweise des Dollars auch noch gewährleistet ist? Nur Planwirtschafter setzen die Vergangenheit mit der Zukunft gleich.

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